Unser Angebot für Sie

Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten und Therapieformen. Muskulatur kann gelockert, aktiviert oder gedehnt werden. Gelenke können mobilisiert, gelockert, traktioniert oder manipuliert werden. Auch Nerven können beruhigt, stimuliert, trainiert oder gedehnt werden.

Es gibt Übungen zur Kräftigung, Mobilisierung oder zur Dehnung. Diese Übungen werden in der Behandlung erläutert und trainiert so dass Sie auch selbstständig zu Hause weitergeführt werden können. Je nach Problem können ganz unterschiedliche Therapien zum Erfolg führen.

In dem Accoridon auf der rechten Seite versuchen wir Ihnen die wichtigsten Therapieformen etwas näher zu bringen. Wo liegen die Unterschiede und wofür können sie eingesetzt werden.

Wir versuchen hier nicht nur die bekannten Standartbehandlungen zu beschreiben, sondern auch einige unbekanntere Techniken.

Termineabsprachen, Anmeldungen und Absagen bitte telefonisch durchführen

Kontakt

Physiotherapie-Praxis Thomas Böckelmann
Müllersbaum 25
51399 Burscheid

Tel.: 02174 - 60147
E-mail.: info@physiotherapie-boeckelmann.de

Unsere Öffnungszeiten sind abhängig von den Kunden und daher sehr unterschiedlich, meistens aber von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.




Physiotherapie / Krankengymnastik

Seit einigen Jahren wird unser Beruf mit Physiotherapie benannt. Vorher hat Krankengymnastik allen mit einem Wort mitgeteilt worum es grob geht.

Die Physiotherapie stellt einen Überbegriff für eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten dar. Mit diesen soll die Wiederherstellung des ursprünglichen, gesunden Zustandes des Kunden erreicht werden.

Die Physiotherapie soll:

  • Schmerzen lindern,
  • Heilung fördern,
  • Beweglichkeit wieder herstellen,
  • Kraft steigern,
  • Bewegungsabläufe optimieren,
  • Pflege unterstützen,
  • Schäden vorbeugen
  • .....

Zu der Physiotherapie gehören auch alle Formen von Muskel-, Bindegewebs- und Fascienmassagen, Kräftigung, Gangschule, Wärmeanwendungen, Elektrotherapie....

Die Anwendungsgebiete umfassen vor allem Schäden am Bewegungsapparat und Haltungsschäden. Darüber hinaus gibt es spezielle Übungen zur Förderung der Herz- und Lungenfunktion oder bei Bewegungsstörungen.

Ob es also nun um Kleinkinder, Erwachsene, alte Leute, Hobbysportler, Profisportler, Kranke oder einfach Wellnessinteressierte geht. Der Physiotherapeut kann oft helfen.

Manuelle Therapie

bedeutet übersetzt: Behandlung mit der Hand. Hierbei werden die Gelenke, deren Erkrankungen, Beschwerden und ihre Behandlungsmöglichkeiten dem Therapeuten nahegebracht.

Erst wird das Gelenk mit einer manuellen (mit der Hand durchgeführten) Untersuchung des Bewegungsausmasses, des Gelenkgefühls und des Schmerzes (nach Patientenaussage) getestet.

Dann folgt die Behandlung. Hier wird das Gelenk durch Traktion (Zug auf das Gelenk längs zur Bewegungsachse), Translation (Verschieben des äußeren Gelenkpartners quer zur Bewegungsachse), sowie Bewegungen unter Traktion oder Translation (siehe Mulligan) in seiner Beweglichkeit verbessert.

Hinzu wird die umliegende Muskulatur mit Entspannungs-, Massage- und Triggertechniken gelockert. Versteifte Gelenke werden somit beweglicher und beschwerdefrei.

Kombiniert mit einem Hausaufgabenprogram zum Erhalt der Beweglichkeit und Steigerung der Kraft sollten die Beschwerden behoben sein.

Manuelle Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage ist eine Therapie um Schwellungen zu vermindert oder sogar zu beseitigen.

Da unser Körper zu ca. 80% aus Wasser besteht, liegt es nahe, dass Wasser in allen Zellen, im Blut, aber auch in kleinen Mengen zwischen die Zellen vorkommt.

Der Körper hat das Lymphsystem als eine Art Kanalisation um diese Stoffe und das Wasser wieder abzutransportieren. Über den gesammten Körper verteilt gibt es Lymphbahnen. Oberflächlich liegen direkt unter der Haut die ersten Bahnen, die Wasser und Eiweise einsammeln und in die Tiefe weiterleiten zu den eigentlichen Lymphbahnen. Von hier wird diese Lymhpflüssigkeit an den Extremitäten entlang zum Herzen hin transportiert und dort wieder dem Blut beigemischt. Somit gehen keine Stoffe verloren, sondern werden dem Körper wieder zum weiterbenutzen bereitgestellt.

Z.B.: bei einem Bluterguss reißt eine Ader und Blut (Wasser, Zellen, Eisweise) dringt in den Zellzwischenraum ein (wo es nicht hingehört). Durch die Lymphbahnen wird er abgebaut, erst ändert sich die Farbe, dann wird er immer kleiner und verschwindet entgültig.

Durch manuelle Lymphdrainage wird dieses Procedere beschleunigt. Durch einen sanften Druck schiebt man mechanisch Flüssigkeit über die oberflächlichen Bahnen Richtung Herzen, wodurch die Schwellung aus dem Problembereich der nicht in der Lage ist die Flüssigkeit wegzuleiten, in einen gesunden Bereich geschoben wird. Weiter regt die Behandlung durch ganz leichte, weiche Griffe die Lymphbahnen zum schnelleren Abtransport der Stoffe an.

Massagen

Klassische Massage Therapie ist die älteste bekannte Behandlungsmethode:

Franz Kirchberg hat dies in seinem Buch treffend formuliert:

„Wie jeder Mensch instinktiv eine geschwollene und deshalb schmerzende oder gestoßene Stelle seines Körpers reibt oder drückt und so versucht, den durch die Spannung verursachten Schmerz zu mindern, so wird dieses instinktive Mittel wohl auch als Heilmittel zu allen Zeiten angewandt worden sein."

– Franz Kirchberg: Handbuch der Massage und Heilgemnastik (1926)

Bei der Massage wird die Muskulatur durch kneten, reiben, streichen und drücken bearbeitet um sie zu lockern. Es kommt aber auch zu einigen anderen Reaktionen in der behandelten Region:

  • lokale Steigerung der Durchblutung
  • Lösen von Narben und Verklebungen
  • Entspannung der Muskulatur
  • Verbesserte und schnellere Wundheilung
  • Schmerzlinderung
  • Senkung von Blutdruck und Puls
  • Reaktionen der inneren Organe über die versorgenden Nerven
  • Stressabbau
  • Aktivierung des Stoffwechsels im zellularem Bereich
  • Reaktionen im vegetativem Nervensystem

PNF

PNF - Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation

Bei krankengymnastischen Übungen nach PNF soll die Verbindung zwischen Gehirn und Muskel (sowohl Nerv als auch die Verschaltungen) durch eine Kombination von Bewegungen aktiviert und stimmuliert werden. Durch äußere Reize wie z. B. das Fühlen eines Wiederstandes, das Sehen wie eine Bewegung abläuft, aber auch durch den gehörten Auftrag wie die Bewegung abzulaufen hat und innere Reize, wie auch durch den Bewegungsapparrat selber sollen die Nerven trainiert werden.

In der PNF-Behandlungsmethode ist die Koordinierung physiologischer Bewegungsabläufe, die Verringerung pathologischer Bewegungsmuster, die Normalisierung des Muskeltonus aber auch die Muskelkräftigung und Muskeldehnung das Ziel.

Die Behandlung erfolgt in diagonalen Bewegungsmustern mit spezifischen Ablauf. Es wird über eine Verbindung von horizontalen, vertikalen und rotatorischen Bewegungsabläufen das Gehirn aber auch die Muskelkraft gefordert.

Eine Verbesserung in Koordination der beübten Körpergegend aber auch in Kraft und Beweglichkeit ist recht bald zu erwarten.

Durch die positive Auswirkung auf die Nervenbahnen wird die Technik auch oft nach Schäden des Gehirns im Erwachsenenalter angewendet. Z.B. nach einem Schlaganfall oder Nervenverletzungen.

Gerätetraining

Manuelle Trainings Therapie (MTT) oder Krankengymanstik am Gerät (KGG)



MTT oder auch KGG sind zwei Bezeichnungen für eigentlich das gleiche. Im Endeffekt handelt es sich um eine Art Fittnisstudio - Training an Geräten. Die Muskelkraft wird hier durch wiederholte Übungen am Gerät gesteigert. Je nach Training kann auch Schnellkraft, Maximalkraft oder Ausdauer, bzw. Osteoporosetraining oder Gewichtsabnahme als Hauptziel genommen werden.

Aber bei vielen Verletzungen ist ein Krafttraining im Fittnisstudio noch nicht möglich. Weder die Geräte sind für die besonderen Bedingungen ausgelegt, noch sind die Trainer für die Betreuung der vielen möglichen Erkrankungen und Verletzungen ausreichend geschult. Dieses genau bietet der Physiotherapeut. Er ist über nahezu alle möglichen Krankheiten informiert, kann dem jeweiligen Heilungsstand des Kunden entsprechend das Training einstellen und betreuen. So kann er dem Kunden vom Zeitpunkt einer Verletzung bis zur vollständigen Genesung eine profesionelle Betreuung mit qualitativen, angepassten Geräten gewären.

Bindegewebsmassage

Das Bindegewebe stellt eine Hautschicht unseres Körpers dar. Sie umgibt alle Muskeln aber auch die Gelenke. Bei Verletungen kommt es oft zu einrissen im Bindegewebe die dann nicht optimal zuwachsen.

Man kann sich vorstellen, eine Hose hat einen Riss und wird ungenau und sehr grob zugenäht. Dadurch sitzt die Hose nicht mehr richtig und die Stelle ist unbeweglich geworden.

Bei uns ist es ähnlich. Bei verklebtem Bindegewebe, wird oft die Beweglichkeit eingeschränkt und es kann sogar zu Schmerzen kommen.

Durch Bindegewebsmassage (BGM) wird dieses Bindegewebe mit einer besonderen Methode bearbeitet und somit wieder weich gemacht. Beweglichkeit und Durchblutung wieder verbessert, Schmerzen gemindert und Kraft gesteigert.

Siehe auch Fasciale Dystorsions Methode (FDM)

Wärmeanwendungen / Kälteanwendungen

Wärmeanwendungen wie Heißluft, Fango oder Heiße Rolle dienen zur

  • Erwärmung,
  • Lockerung der Muskulatur,
  • Verbesserung der Durchblutung,
  • Entspannung des Kunden,
  • Abtransport von Schlackestoffen
  • verbesserter Heilung
  • ...

Dadurch wird die Muskulatur gelockert um vor der Behandlungen schon Verspannungen zu lösen, damit die Behandlung noch efektiver wird, oder als Nachbehandlungn nach einer Therapie den Kunden zu entspannen und die erreichten Erfolge zu festigen.

Kälteanwendungen
werden zur Schmerzlinderung, Entzündungsminderung, Durchblutungsminderung oder aber zur punktuellen starken Durchblutungsförderung genutzt. Eis, kühlen Tüchern oder Kaltluft sind hier die gängigsten Methoden.

Triggertherapie

wird in unserer Praxis sehr erfolgreich und daher auch oft angewendet. Es ist nicht nur eine besonders effektive Behandlungsmethode, sondern auch eine Möglichkeit, der Herkunft von Beschwerden besser auf den Grund zu kommen. Eine Hauptaussage ist, dass ein Großteil aller Beschwerden auf muskuläre Ursachen zurückzuführen ist. In der Literatur wird von bis zu 75% der Beschwerden gesprochen, die im Endeffekt muskuläre Usachen entspringen.

Bei der Behandlung ist die ausführtliche Anamnese (Befragung) vor der Therapie wichtig. Aufgrund dieser Befragung des Patienten kann oft schon der Auslöser für die jeweiligen Beschwerden auf ein paar mögliche Muskeln eingeschränkt werden. Diese Muskeln werden nach Verhärtungen abgetastet.

Sind diese Stellen übermäßig stark schmerzempfindlich, oder lösen sogar ausstrahlenden Schmerz aus, handelt es sich oft um behandlungsbedürftige Triggerpunkte.

Durch eine angemessenen Druck auf die genauen Stellen löst sich die Spannung des Muskels und der Schmerz lässt nach. Der Muskel baut seine Verspannungen ab und bleibt für einige Zeit lockerer. Wenn keine neuen Verspannungen (durch Haltungsfehler oder Überlastungen) aufgebaut werden bleibt der Muskel dann entspannt und die Beschwerden treten nicht mehr auf.

Spannungskopfschmerz / Migräne

Spannungskopfschmerz

beruht in den meisten Fällen auf Disbalancen der Hals- und Schultermuskulatur.

  • Eine einseitige Arbeitsbelastung (Telefon rechts am Hals einklemmen) führt nach längerer Zeit zu Verspannungen auf der rechten Nackenseite. Somit zieht die Muskulatur rechts stärker an der Halswirbelsäule als links. Bei einer ruckartigen Bewegung (wie Niesen) oder beim schiefen liegen schon, können als Folge Halswirbel verklemmen oder sogar komplett blockieren.

Alleine aber schon die Muskelverhärtung kann zu Kopfschmerzen führen. Wie in der Triggertherapie schon angedeutet, lösen verspannte Muskeln unter anderem Schmerzen in den unterschiedlichsten Regionen aus. Auch Kopfschmerzen an der Stirn, um oder hinter dem Auge, am Hinterkopf oder im Kiefer können so ausgelöst werden.

Migräne

beruht, grob gesagt, auf Durchblutungsstörungen im Gehirn. Diese Durchblutungsstörungen lassen sich therapeutlisch ohne Medikamente nur über lange Zeit und auch nicht ganz bessern. Jedoch treten die echten Migräneanfälle bei weitem nicht so oft auf, wie alle glauben. Häufig treten richtige Migräneanfälle nur 1 bis 2 mal im Monat auf. Schmerzen haben Migränepatienten jedoch viel öfter. Diese Beschwerden sind dann Spannungskopfschmerzen, durch Verhalten und muskuläre Disbalancen ausgelöst.

Kiefergelenksbeschwerden

Es ist schon seid langem klar, dass z.B. nächtliches Knirschen, Zahnschmerzen, Kieferknacken und Kopfschmerzen nicht nur ein zahnärztliches Problem darstellt.

Zahnschmerzen, Knacken beim Kauen, Knirschen, Mundöffnungsstörungen und auch Trigeminusneuralgie können durch Probleme wie Fehlstellungen und Disbalancen im Kiefer und der umliegenden Muskulatur ausgelöst werden. Durch Behandlungen können Kieferfehlstellungen gerichtet werden, Muskelverhärtungen im Kieferbereich, bzw. Verhärtungen im Nacken und der Halswirbelsäule deutlich gelindert werden. Dabei wird die Kaumuskulatur (einige der stärksten Muskeln Körper), Hals und Nackenmuskulatur untersucht, gelockert und das Zusammenspiel zwischen den Muskeln evtl. verbessert. Die Behandlungen können passiv von außen aber auch im Mund (natürlich mit Handschuhen), oder auch mit Übungen durchgeführt werden.

Kinesiotape

Das Kinesiotape ist, einfach gesagt, ein Klebeband, das auf die Haut aufgeklebt wird. Es ist an die Hautbeweglichkeit angepasst und unterstützt die Stelle an die es geklebt wird.

Das Besondere ist, dass die Rückseite nicht, wie beim Tesafilm, vollständig mit Kleber besetzt ist, sondern sich freie Abschnitte mit klebenden Abschnitten abwechseln.

Somit funktioniert das Klebeband an der Haut wie eine ganz leichte Dauermassage, was das Gewebe und die umligende Muskulatur natürlich beeinflusst.

Dadurch kann je nach Klebetechnik der Muskel:

  • gestärkt,
  • gelockert,
  • durchblutet,
  • entstaut,
  • oder einfach unterstützt werden.

Somit ist das Kinesiotape eine optimale Unterstützung zu vielen Therapien.

Chirotherapie nach Mutzhas

Die sanfte Chirotherapie nach Mutzhas ist eine Gelenkmobilisation bei der mit leichten, kleinen Bewegungen ohne besonderen Impuls gezielt einzelne Gelenke geöffnet, bzw. gelöst werden.

Durch das sanfte und genaue Arbeiten und die Vorbereitung durch Massagen und Muskellockerungstechniken wird das Risiko Beschwerden auszulösen minimiert.

Im Alltag kommt es immer wieder dazu, dass wir eintönigen Arbeiten über lange Zeit ausführen. Dabei verkrampft sich unsere Muskulatur. Bei einer ruckartigen Bewegung kann es dazu kommen, dass ein Wirbel sich verklemmt. Er kann sich nicht mehr frei bewegen und verpappt mit dem darüber- oder darunterliegendem Wirbel. Dadurch ist unser freies Bewegungsspiel eingeschränkt.

Wir kennen das in der Halswirbelsäule alle: Morgens wacht man auf und kann den Kopf kaum noch bewegen. Durch Lockern der Muskulatur und Lösen der Verklebung des Wirbels ist diese Einschränkung schnell wieder zu beheben.

Dehntechniken

Dehntechniken werden sowohl in der Physiotherapie wie auch im Sport zur Lockerung und zur Bewegungsverbesserung von Muskeln genutzt. Jeder Muskel im Körper kann gedehnt werden. Auch im hohem Alter noch ist das Dehnen Dehnen sehr gut möglich. Besonders verkürzte Muskulatur, also Muskeln, die durch montone Haltung oder Überlastung steif geworden sind, sollten unbedingt aufgedehnt werden.

Hierbei werden der Ansatz und das Ende des Muskels voneinander entfernt. Soweit, bis ein leichtes Ziehen im Verlauf des jeweiligen Muskels zu spüren ist.

  • Wichtig ist, dass sich das Dehngefühl nur als ein leichtes, gut zu ertragendes Ziehen bemerkbar macht. Wenn es reißt, schmerzt oder zu unangenehm ist, wehrt sich der Muskel und spannt gegen die Dehnung. Der Erfolg der Dehnung, dass der Muskel sich lockert und mit der Zeit wieder länger wird, bleibt dann aus.

Die Dehnung wird solange gehalten bis das leichte Ziehen von alleine wieder aufhört. Oder wenigstens etwa 80 % weniger geworden ist.

Der Muskel hat sich an die Dehnung gewöhnt und ist etwas lockerer / länger.

Bandscheibenbehandlung

McKenzie hat, teilweise durch Zufall, herausgefunden, dass die Bandscheiben, die wir zwischen unseren Wirbeln haben, sich durch Haltungsänderungen beeinflussen lassen.

Wie alle wissen, schadet falsches Heben!

Aber die richtigen Übungen können leichte Bandscheibenschäden (Verschiebung des Kerns) wieder rückgängig gemacht werden. - Solange es noch zu keinem Vorfall gekommen ist.

Selbst wenn ein Bandscheibenvorfall vorliegt, kann es sein, daß die Beschwerden nicht durch den Vorfall ausgelöst werden, sondern durch die Verschiebung des Bandscheibenkerns.

Durch die Übungen nach McKenzie wird der Bandscheibenkern, soweit es noch möglich ist, wieder an seine ursprüngliche Position zurückgebracht. Beschwerden die durch den Druck des Kerns auf den Nerven ausgelöst wurde (nicht eines evtl. Vorfalls, da sind noch andere Faktoren zu beachten) verschwinden gänzlich.

Fascien Distorsionstechnik nach Thypaldos

Fascien spielen im Körper eine Vermittlerrolle zwischen Muskeln und Knochen. Sie umgeben Muskeln und Gelenke. Sie sorgen für Stabilität, aber gleichzeitig ermöglichen Sie eine kontrolierte Bewegung. Fasciales Gewebe finden wir in allen Teilen unseres Körpers.

Bei Zerrungen, Anrissen, Überlastungen und anderen Verletzungen kann es zu Verletzungen und Verklebungen im Facienbereich kommen. Das kann zu Problemen wie verminderte Beweglichkeit, verminderte Kraft oder auch zu Schmerzen führen. Durch spezielle Grifftechniken, Bindegewebszüge und Mobilisationen können diese Verklebungen wieder gelöst werden.

Bei der FDM wird weiter auch die Art des Kunden betrachtet, wie er seinen Schmerz zeigt und beschreibt. Oft bietet der Kunde schon viele Hinweise, wo das Problem liegt und was die Beschwerden verursacht. Es ist nur schwer zu erkennen.
Weiß man aber Griffe und Fingerzeige zu erkennen und zu deuten, erleichtert das die Ursachenfindung enorm.

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